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Kenia |
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Tierparadies unter dem Kilimanjaro |
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| Nach vielen Reisen durch Europa wurde der Wunsch in mir immer stärker auch mal die Tropen zu bereisen. Als Tierverrückter der ich bin, fiel mir die Wahl des ersten Zieles nicht schwer. Kenia sollte es sein, auf den schneebedeckten Gipfel des Kilimanjaro`s wollte ich schauen. Da es sich um meine erste Fernreise handelte und ich doch noch etwas unsicher war buchte ich, mein Gott man möge mir halt endlich verzeihen, bei Neckermann Flug und Hotel. Alles andere wollte ich vor Ort buchen. Nach gut 8 Stunden Flug landete ich in Mombasa und wurde mit den vielen anderen Touristen ins Hotel gekarrt, anders konnte man es nicht empfinden wenn man bis dato überzeugter " Individualtourist" war. Das Strandhotel war jedoch sehr schön an der Dianabeach gelegen, Essen und Zimmer erstklassig , mir aber etwas zu komfortabel, so daß ich bereits am nächsten Tag einen Jeep mit Fahrer mietete und aufbrach zu meinem ersten großen Abenteuer. | |
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| Nach 6 Stunden Fahrt erreichte ich den Tsavo-Ost Nationalpark wo mein erster Stop im Rocksite-Camp geplant war. Unter einem steil aufragenden Felsen befand sich das gesuchte Camp und es war auch noch ein "Zimmer" frei wie man mir sagte. Als man mich dann zu einem Zelt führte wunderte ich mich schon, aber was soll`s ich wollte ja Abenteuer und hier ging`s scheinbar schon los. Nach einer erfrischenden Dusche aus dem aufgehängten Locheimer wurde am Lagerfeuer gegrillt (Gnusteak) und dazu gab`s frisches kühles Lion`s Bier. Durch die doch großen Strapazen des ersten Tages kroch ich, auch in Hinsicht der frühmorgens stattfindenden Pirsch, todmüde in meinen Schlafsack. Man hat mich noch informiert, daß wenn ich ein "Bedürfnis" hätte, ich nur mit der Glocke läuten sollte, dann käme ein Massai und würde mich zur Freilichttoilette bringen, die etwas außerhalb des Camps lag. | |
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Unterkunft im Rocksite-Safariecamp |
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Um 5 Uhr morgens wurde ich geweckt und nach einem sehr gutem Frühstück ging es endlich los um die Tierwelt Afrikas zu sehen. Um ehrlich zu sein etwas mulmig war mir schon, so zu Fuß durch den Busch zu gehen auch wenn zwei Massai`s mit Speeren mich führten. Gleich in unmittelbarer Umgebung fanden wir eine wunderschöne Puffotter (Bietis arietans) die jedoch schneller zwischen den Felsen verschwand als ich die Kamera schußbereit hatte. |
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Löwen im Tsavo-Ost Nationalpark |
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| Als wir wieder im Camp zurück waren und ich genüsslich mein Gnusteak verzehrte ließ sich an der Wasserstelle etwa 100 Meter vom Camp eine Löwenfamilie nieder, in dieser Nacht schlief ich nicht ganz so ruhig, so eine Zeltwand ist ja für einen Löwen kein großes Hindernis. Nach 3 Tagen im Rocksite-Safaricamp ging es durch den Tsavo- West Nationalpark zum Amboseli- Nationalpark. Dieser sehr wildreiche Park ist von einer atemberaubender Schönheit. Hier sahen wir dann auch endlich die "Großen Fünf", Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard sowie den Gepard. Auch die anderen Wildtiere waren hier in großer Anzahl vertreten. Täglich waren zwei Safari`s angesagt, man konnte sich einfach nicht satt sehen an diesem grandiosen Naturschauspiel. Als ich ihn dann endlich sah, "meinen Kilimanjaro" mit seinem schneebedecktem Gipfel, konnte ich mich fast nicht mehr losreißen von diesem Anblick. | |
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Blick auf den Kilimanjaro vom Masai -Mara Nationalpark aus |
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| Selbstverständlich ist man als Terrarianer immer auf der Suche nach Reptilien und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Neben vielen Echsen konnte ich auch die eine oder andere Schlange entdecken. | |
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Steppenwaran schaut aus einem Termitenbau, es wurde ihm wahrscheinlich zu warm im Freien |
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Nilwarane sah ich einige, sogar in der Hotelanlage waren sie vertreten |
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Agamen waren ebenso fast überall anzutreffen.
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Das einzige Chameleon das ich fand.
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| Selbst bei größter Hitze würde ich nicht mit ihm baden gehen | |
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| Groß
war meine Freude beim Fund dieses Felsenpythons im Amboseli-
Nationalpark, die Freude war leider nicht beiderseits erst biß er mir
fast das Teleobjektiv ab, anschließend wollte er meine Füße annagen,
ein typischer Sebae so wie ich ihn kenne. Nach 2 Wochen auf Safari, wollte ich mir noch eine sehr erholsame Woche Strandurlaub gönnen. Sehr schnell wurde mir dies jedoch zu langweilig so daß ich die restliche Zeit zu Ausflügen in die nähere Umgebung nutzte. Für jeden Tier und Naturfreund ist Kenia nicht nur eine Reise wert, wer weiß vielleicht packt es mich mal wieder das Safarifieber. |
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